PostHeaderIcon Flash gegen HTML!

Vor einigen Jahren bestand das Web zum Großteil aus reinen Textseiten mit ein paar wenigen Bildern. Das Hypertext-Protokoll mit der Auszeichnungssprache HTML wurde eigentlich auch genau dafür entwickelt. Macromedia wollte mit Flash Bewegung in diese statischen Seiten bringen und eine visuell dynamische Komponente für die eher langweiligen Textwüsten entwickeln.

Eine ungemein beliebte Diskussion heutzutage ist die Frage, was denn jetzt besser sei – Flash oder HTML. Beide Technologien kann man sicherlich nicht wirklich direkt miteinander vergleichen. Zum einen ist in der Regel eine Kombination aus HTML und Flash die beste Lösung, zum anderen ist gerade das Internet nun mehr ein so gigantisches Medium geworden, dass man hier produkt- und zielgruppenspezifisch entscheiden sollte, welche Technologie passender ist.

Eine multimediale Präsentation eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung lässt sich mit Flash sicherlich besser darstellen als mit HTML – eine„Tutorial-Seite“ mit viel Text übermittelt dagegen seine Informationen besser und schneller mit HTML. Trotz aller Begeisterung für Flash muss man also abwägen, ob es sinnvoll ist, Flash einzusetzen oder nicht.

Der Begriff „HTML-Seite“ steht in diesem Zusammenhang übergeordnet für Internet-Seiten, die grundsätzlich mit der Technologie HTML arbeiten. Mittlerweile sind viele Angebote dynamisch generiert, PHP oder andere Programmiersprachen erzeugen den HTML-Code dynamisch. Das Aussehen dieser Seiten ist aber immer durch ein starres Layout mit Text und Bildern geprägt.

Eine gute Alternative wäre Flash Intro auf der Seite zu platzieren. Flash Intro ist eine Flash- Animation, die vor den eigentlichen Inhalt gesetzt wird. Professionelle Flash Intros finden Sie bei Homepage-Designer…

Das Argument, dass HTML-Seiten mit komplexem Layout in der Herstellung sehr aufwendig sind und dann auf unterschiedlichen Browsern doch wieder unterschiedlich aussehen, wird durch die stärkere Verbreitung und Unterstützung von Webstandards wie XHTML oder CSS relativiert. Dennoch ist man in Bezug auf Layout und Gestaltung mit Flash auf der sicheren Seite. Die Erstellung ist relativ einfach, und das Ergebnis sieht auf allen Plattformen gleich aus.
Macromedia (heute adobe.de) versucht, mit aggressivem Marketing in den „Applikationsmarkt“ vorzudringen. Überzeugte Datenbankentwickler, schütteln da meistens nur den Kopf. Fakt ist aber, dass Flash alle nötigen „Tools“ (Werkzeuge) und Schnittstellen bereitstellt, um dynamische und datenbankgestützte Webseiten darzustellen. Eine beliebte und sinnvolle Variante ist ein Datenbanksystem, das mit den etablierten Skriptsprachen programmiert wird, und eine Flash-Oberfläche, die für die Ausgabe der Daten zuständig ist – der Datenaustausch erfolgt beispielsweise mit XML.

Flash-Applikationen können als so genannte One-Screen-Applications angelegt werden. Diese sind Anwendungen, die alle Funktionen innerhalb einer Seite abwickeln können. Dadurch kann die Bedienung vereinfacht werden und die Übergänge zwischen unterschiedlichen Bereichen lassen sich mit visuellen Effekten versehen. Auch das „AJAX-Modell“ kann mit der visuellen Wirkung von Flash nicht wirklich mithalten, auch wenn diese Art der Programmierung dem One-Screen-Ansatz von Flash sehr ähnelt.

FlashWorkflow

Flash-Projekte werden in der Regel eigentlich immer nach demselben Schema erstellt. Der Arbeitsablauf schaut in etwa folgendermaßen aus:

1. Grafiken und Text in Flash erstellen (oder einfach aus anderen Programmen importieren)
2. Objekte positionieren und animieren
3. Interaktive Teile mit „ActionScript“ programmieren
4. Animation exportieren
5. In eine Internet-Seite integrieren

als Flash Seite komplatt, als Flash Header, oder als Flash Intro…

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